Für die Generation Z werden gedruckte Speisen ebenso eine Selbstverständlichkeit sein wie gesprächige fahrerlose Taxis.

 

In Star Trek erlauben sogenannte Replikatoren die einfache Erzeugung von Dingen des täglichen Bedarfs, z. B. Lebensmitteln. Der 3-D-Druck, gewissermaßen die Vorstufe des Replikators, tritt bereits seinen Siegeszug an. In 20 Jahren können wir damit Diverses nach unseren eigenen Vorstellungen „on demand“ produzieren. Dabei wird auch die Snack-Kultur aus dem 3-D-Drucker heutige Fertiggerichte ersetzen.

Während wir selbst auf diese Weise neue Ausdrucksformen finden, entwickelt sich durch das IoT und künstliche Intelligenz eine ganz eigene Form maschineller Identität. In der Folge verändert sich auch die Mensch-Maschine-Beziehung und es entsteht eine neue Art der Geselligkeit. (5.1)

Warum also nicht ein netter „Gedankenaustausch“ mit dem autonomen Fahrzeug? Noch befinden sich die auf dem Markt befindlichen Systeme maximal auf Stufe 2 der Automatisierung – z. B. durch das Lane Keeping mit einem fortschrittlichen Adaptive-Cruise-Control. Die angedachte letzte Stufe der sukzessiven Entwicklung bildet jedoch Stufe 5: Fahrerlose Fahrten werden Realität und mit ihnen Robotertaxis und automatisierte Angebote öffentlicher Verkehrsmittel. (5.2)

Vor allem hinsichtlich des rasanten Bevölkerungswachstums und des Urbanisierungstrends verspricht diese Entwicklung die notwendige Entlastung der Großstädte.
Vernetzte Mobilität bedeutet dabei noch mehr als autonomes Fahren. Alle Teilnehmer des gesellschaftlichen Zusammenlebens stehen künftig miteinander im Austausch.
Transport-, Notfall- und Informationssysteme innerhalb und zwischen Städten – da­runter u. a. auch der Nah- und Fernverkehr – sind miteinander verbunden, um Daten auszutauschen und zu verarbeiten. Alles mit dem Ziel, sich in der Bereitstellung ihrer Services untereinander abzustimmen. Sind die dabei vorhandenen Herausforderungen erst einmal bewältigt (5.3), ist nur noch Beamen schöner.

 

 

Das Kapitel im Überblick
Seite 233: Vorschau: „Living 2038“
Seite 238: Mobilität der Zukunft
Seite 248: Multimodal mobil

 

 

 

Fallbeispiele finden Sie auf Seite 2

 

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